Pädagogik

Die Wochenzeitung Kontext stellt ein paar Argumente im Umfeld Bildung und Neue Medien zusammen.

Ein lesenswerter Kommentar zur Pressemeldung mit dem Titel „Erfolgreicher Unterricht ist digital – aber nicht ausschließlich“ findet sich auf den Seiten der Vereinigung Aufwach(s)en mit digitalen Medien.

Aus Baden-Württemberg lernen wir unter im Bildungsplan für die Siebten Klassen unter Anderem: „Nur ein Verständ- nis der technischen Hintergründe erlaubt es, fundierte Aussagen zur ethischen Bewertung der Neuerungen zu treffen und zu sachlichen Begründungen zu kommen.“ Es lohnt, sich mit den Begründungen dieses Bildungsplans auseinanderzusetzen. Auf der anderen Seite fordert die Landesschülervertretung (kritischen) Einsatz von Mobilgeräten und Leihgeräte für alle, die kein eigenes Gerät mitbringen.

Tim Cook, Apple CEO, sieht die Automatisierung in allen Lebensbereichen auf dem Vormarsch und ist der Meinung: Das Erlernen von Programmiersprachen ist mittlerweile wichtiger als das Erlernen von Fremdsprachen.

Zum 'Festival für Digitale Bildung' hat Eliant eine klare Meinung: Es 'ignoriere wesentliche Erkenntnisse moderner Entwicklungspsychologie.'

Niedersachsen möchte alle Schüler mit Laptops und Tablets und alle Schulen mit schnellen WLans ausstatten. Keine Bedenken?

Die wohl beste pädagogische Darstellung zum Thema der Neuen Medien wurde vom Bund der Waldorfschulen unter dem Titel Struwwelpeter 2.0 herausgegeben. Struwwelpeter 2.1 (pdf)

Aktuelle Grundlagen und Argumentationen faßt M. Spitzer unter dem Titel Digital 0.0 - Wider die postfaktische Bildungspolitik zusammen. Ähnlich bereits 2016 die Gesellschaft für Bildung und Wissen e.V. in einer Stellungnahme zum Digitalpakt der Bildungsministerium. Unterzeichnen!

Aus der Erziehungskunst:

"Mit einem Computer umgehen zu können, setzt eine Vielzahl von Kulturtechniken voraus, die am besten dort gelernt werden können, wo Medien keine Rolle spielen."

Auch PädNetz stellt den Ansatz von Paula Bleckmann unter das Motto 'Auf die richtige Reihenfolge kommt es an' (Quelle) - Eine Darstellung des Pädiaters Till Reckert

Tablets in der Schule will positive Erfahrungen, Kreativitätsgewinn und kritisches Denken mit Hilfe der Neuen Medien fördern - Gegenargumente werden unter 'Da handelt es sich zu 99 Prozent um ideologische Grabenkämpfe' klassifiziert.

Nicht ganz so unkritisch sammelt Günter Steppich Informationen in seiner Eigenschaft als, unter Anderem, Referent für Jugendmedienschutz am Hessischen Kultusministerium.

Hier darf der Verweis auf die entsprechende OECD PISA Studie Students, Computers and Learning MAKING THE CONNECTION (pdf, groß) nicht fehlen:

"What the data tell us
Resources invested in ICT for education are not linked to improved student achievement in reading, mathematics or science.
In countries where it is less common for students to use the Internet at school for schoolwork, students’ performance in reading improved more rapidly than in countries where such use is more common, on average.
Overall, the relationship between computer use at school and performance is graphically illustrated by a hill shape, which suggests that limited use of computers at school may be better than no use at all, but levels of computer use above the current OECD average are associated with significantly poorer results."
Good navigation therefore requires good problem-solving skills.

Viel optimistischer hier die Studie Schule digital der Initiative D21. Etwas halbgar, in diese Richtung ein kurzer Artikel des BR: Auf dem Weg zu Tablet und WLAN statt Tafel und Kreide fehle nur Geld und der Wille, Systemadministratoren zu stellen.

Ebenso optimistisch eine Studie von Zeit, Spiegel und anderen, nach der Kinder souverän mit Medien umgingen.

Im Grunde wäre es ganz einfach: Noch ist an Bayrischen Schulen die Nutzung von Mobilfunkgeräten zur privaten Nutzung verboten. Dagegen laufen der Elternverband, manche Lehrer und die Bertelsmann-Stiftung Sturm.

Waldorfschulen im Ursprungsland der Neuen Medien regeln den Umgang mit Medien auf amerikanische Art - mit Regeln und Vorschriften der Green Meadow School bei New York, mit einer klaren Haltung:

Spielt es wirklich eine Rolle, ob eine oder zwei Familien zu Hause elektronische Medien zulassen?
Wir sitzen alle in einem Boot. Wenn ein Kind fernsieht, DVDs anschaut, ins Kino geht oder einen Computer benutzt, so übt es direkten Druck aus auf jedes andere Kind, das auch zu tun.

Hier findet sich die deutsche Übersetzung.

Die Situation in der Westküste beschrieb schon 2011 die New York Times in einem kurzen Artikel.

Hannover-Maschsee hat in einem aufwendigen Prozeß eine klare Haltung erworben, in ein paar Sätzen, hier, die Schulordnung um Medienfragen erweitert und aktualisiert die Regeln nach Bedarf:

1. Mobiltelefone sind beim Betreten des Schulgeländes auszuschalten. Bei Bedarf kann am Haupteingang unter den Eichen telefoniert werden. Elektronische Medien und andere Geräte (MP3-Player usw.) dürfen im gesamten Schulbereich nicht benutzt werden.

In Hassfurt ist man schon einen Schritt weiter: http://waldorfschule-hassfurt.de/medienpaedagogik/; so auch Hr. Rempel in seinem Vortrag und seinem Flyer.

Auch in Lörrach gibt es die zweifache Medienpädagogik: Eurhythmie und EDV - geht das?.

Die Freie Waldorfschule Uhlandshöhe legt den Gebrauch von elektronischen Geräten in der Schulordnung fest:

Handy-Regelungen:
Klassen 1-6:
Den Kindern der Klassen 1 bis 6 ist es generell untersagt, ein Handy mit in die Schule zu bringen. Ausnahmen müssen vorher mit dem Klassenlehrer abgesprochen werden. Voraussetzung: Das Handy darf nicht internetfähig sein: Das Handy darf vom Schüler ausschließlich auf dem Schulweg benutzt werden. auf dem Schulgelände muss es ausgeschaltet im Ranzen liegen. In dringenden Fällen können kleinere Schüler im Empfang der Schule oder mit Hilfe des Klassenlehrers telefonieren. Bei Nichtbeachtung dieser Regel wird das Handy abgenommen und kann nur von den Eltern wieder abgeholt werden.
Klassen 7-13:
Handys/Smartphones dürfen auf dem Schulgelände nur in dringenden Fällen, nur zum Telefonieren und nur innerhalb der auf dem Schulhof gekennzeichneten Handy-Zone benützt werden. Zu allen anderen Zeiten muss das Handy vollständig ausgeschaltet sein. Bei Nichtbeachtung dieser Regel wird das Handy abgenommen und im Schulbüro (empfang) hinterlegt. es muss von den eltern abgeholt bzw. kann nur nach Rücksprache mit diesen an den Schüler zurückgegeben werden.

Die Waldorfschule Mannheim veranstaltete kürzlich einen Medientag; im Lehrerrundbrief Juni 2013 des Bundes der freien Waldorfschulen finden sich weitere Beispiele zu Medientagen. Besonders hervorzuheben die Reflexionen über den Übergang von der textorientierten Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit zu einer bildorientierten Form.

Und, kopiert aus dem info3 Bewegungsmelder, über die Waldorfschule Ulm: Nach einem rund zweijährigen Entscheidungsprozess gilt an der Waldorfschule Illerblick in Ulm seit diesem Schuljahr ein absolutes Handyverbot. Die [[http://m.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/handyverbot-fuer-schueler_-lehrer_-eltern-_-und-gaeste-15817285.html|Südwest-Presse kommentiert zustimmend unter der Überschrift „Real leben, nicht digital“:

„Alle sprechen davon, dass Kinder kompetent mit Medien umgehen sollten. Das wird nicht erreicht, indem man Kindern Smartphones in den Schulranzen steckt. Vielmehr sollten sich auch Eltern, deren Kinder an anderen Schulen sind, überlegen, ob Handys notwendig sind. Das Beispiel der Waldorfschule Illerblick sollte Schule machen.“]]

Frankfurt geht in die Vollen: 50 neue Computer für unsere Kinder: Waldorf goes future – seien Sie dabei.

Die Berliner Schule Havelhöhe bietet für die Oberstufe Online Lernen über Quizlet an.

Australien stattet flächendeckend alle Schulen (secondary, dann auch primaries) mit Tablets für jeden Schüler aus - doch es regt sich Widerstand. Weil es die Ungleichheit vergrößert (wo nicht der Schulträger für die Ausstattung aufkommt, sind 1000 AU$ für eine komplette Ausstattung fällig), weil es den Lernerfolg nicht vergrößert, weil der Zugang zu Chat und Video unerwünscht sei. Und: Die IT Ausstattung von Schulen sei a waste of money. Viel optimistischer noch Pioniere in Deutschland: Sind alle iPads aufgeladen? Dann kann der Unterricht in der 1c einer Grundschule in NRW beginnen.

Frankreich will Mobilfunkgeräte in allen Schulen flächendeckend verbieten - doch scheinen nicht alle begeistert davon zu sein. Und doch wurde die Regelung nun Gesetz.

Ein leidenschaftlicher Aufruf aus England, auf die Größen der IT Industrie zu hören und die Internetnutzung an Schulen zu beenden, findet sich mit weiterführenden Links im Guardian.

Hier diskutieren die katholischen Privatschulen Bayerns.

Speziell zum Einsatz im Unterricht stellte eine Gruppe kritischer Informatiker und Informatiklehrer einen Werkzeugkasten Freie Software zusammen - ohne Lizenzprobleme können wichtige Konzepte der Informationstechnologie genutzt werden (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Bearbeitung von Sound Dateien, Desktop Publishing)

Angesichts von Untersuchungen, nach denen die Wiederholung von Fake News auch bei Kennzeichnung, daß es Lügen sind, ihre Glaubwürdigkeit verstärkt, diagnostiziert die Zeit: Auf keiner Stufe des deutschen Schulsystems wird Nachrichtenkompetenz angemessen berücksichtigt.

Konkrete Unterrichtsvorschläge zum Thema Datenschutz finden sich im Lehrerhandout des Bundesverbands der Datenschutzbeauftragten oder auch, eher technisch orientiert, beim Blog Medienpädagogik-Praxis.

Ein Bericht über den Vortrag von Eva Reichardt-Garschhammer vom bayrischen Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) stellt die unterschiedlichen Positionen schön nebeneinander.

Laut Spiegel regt Steve Jobs an, Fake News zum Unterrichtsinhalt zu machen - ob nicht vorher andere Möglichkeiten gesucht werden sollen, Wahrheit, Lüge, Urteilsfindung zu schulen? Wassilios Fthenakis, Erziehungswissenschaftler und Hausherr der didacta. „Heute ist die digitale Kompetenz neben den anderen Kompetenzen eine absolut notwendige Ergänzung für Kinder“, sagt er - und wirbt für einen frühzeitigen Start: „Das kann und sollte von Anfang an erworben werden - bereits im vorschulischen Alter.“

Zeit-Fragen veröffentlicht ein Interview mit Uwe Buermann aus dem Jahr 2015, das die wesentlichen Fragen in Kurzform beantwortet. Ähnlich spricht die FAZ von 'Aufmerksamkeitsvamipiren in der Hosentasche'

Einen Überblick, was journalistische Medienkompetenz bedeutet, liefert die Zeit - inklusive 10 Regeln zur Nachrichtenüberprüfung

Die Zeit spricht mit Sam Wienburg über die Fähigkeit von - nach landläufiger Meinung medienkompetenten - zwölfjährigen, Meldungen im Internet auf ihre Wahrheit hin zu überprüfen.

Facebook richtet eine eigene Seite für Eltern ein, die sowohl Eltern an Facebook heranführen als auch dabei helfen will, Kinder über Gefahren im Internet aufzuklären.

Wie so eine Medienkompetenz von 13jährigen aussehen mag, karikiert die ZEIT: Die Internetseiten, von denen er die Mods runterlädt, sehen bedenklich nach Viren und Spamangeboten aus. Ich habe aus reiner Vaterliebe alle Augen zugedrückt

Bei aller Kritik - für die höheren Jahrgangsstufen ist eine vernünftige Ausstattung notwendig. Daß es daran fehlt, beklagt der Lehrerverband VBE nach einem Bericht von Heise.

Doch ob der Verband der Internetwirtschaft die richtigen sind? Der verlinkte Heise-Artikel zielt jedenfalls auf die Oberstufe und hat einzig MINT im Sinn.

Vielleicht differenzierter: Apple-Chef: "Ich will nicht, dass mein Neffe soziale Medien nutzt" - und gleichzeitig empfiehlt Tim Cook Programmierkurse für jeden.

Die SZ fordert: Soziale Medien gehören ins Klassenzimmer!

Voller Begeisterung über die Möglichkeiten der Informationstechnologie in Bildungseinrichtungen sind Aussteller der didacta - und vor allem die Hard- und Softwareanbieter. So auch das Computermagazin Heise - im Artikel wird ausgerechnet auf Frankreich verwiesen, wo Smartphones an Schulen generell verboten werden sollen und auf die USA, wo Führungskräfte von IT Unternehmen auf Schulen bestehen, die dediziert keine Medien und Computer verwenden.

Auch aus Sicht der Hirnforschung beschreibt M. Spitzer im Deutschlandfunk: Wenn Kinder nur noch wischen, haben sie einen großen Nachteil. Zum Nachhören. Mehr von M. Spitzer auf YouTube.

Eine Einschätzung von Engadget: Welche Möglichkeit bieten die neuen Apple Tablets und die Classroom Software im Bildungsbereich? Vielleicht viele, doch schon aus technischer Sicht: 'Also, any new software would definitely need a substantial amount of staff training, as many teachers are not up on the newest technology, and this would take time we don't have! I myself wouldn't have a clue how to use any new software and I am not confident enough with technology to play around and figure it out for myself. Often, new technology in schools is wasted, as teachers never get trained on their full usage potential. I can't help but think the new iPads might go this way!'

Gibt es einen 'goldenen Mittelweg'? Der digitale Kindergarten und der Waldorfkindergarten Wilhelm-Diess-Weg in München scheinen dieser Meinung zu sein, legt ein Podcast im BR nahe.

Wahrheit und Fälschung zu unterscheiden ist eine Grundkompetenz, die laut Erfinder eines Bildmanipulationsprogramms Kindern beigebracht werden müsse. Nur Kindern? Ab welchem Lebensalter ist eine Entwicklungsstufe zu erwarten, in der dies Ansinnen auf fruchtbaren Boden stößt?

TV Kritik 'Hart aber fair' wer sich die Sendung gespart hat, kann hier nachlesen, wie schnell man kritische Studien als miesepetrigen Kulturpessimismus abtun kann.

Selbst Bitkom macht sich Gedanken über die Probleme der Internetnutzung durch Kinder - wendet sich aber gegen Verbote - im Gegensatz zu Stimmen um die Mißbrauchsbeauftragten der Bundesregierung.

Eine positive Haltung möchte Robin Schmidt vom Goetheanum vermitteln: Beim Schaukeln mit dem Smartphone Pendelgesetze lernen Robin Schmidt zum positiven Umgang mit dem digitalen Wandel.

Die Handschrift der Schüler leidet unter der Nutzung der digitalen Technik.

Spielzeug

Nicht einmal Holzbauklötze sind vor der Digitalisierung sicher - Bauanleitungen aufs Smartphone, die Klötze melden, wenn es 'richtig' zusammengesetzt wurde.

LEGO hat die analoge Kommunikationsfähigkeit der Kinder schon aufgegeben: „There aren't that many tools for kids to tell stories,“ says Lowe about Lego Life. „Here, there's an easy and fun way for them to do that.“ (bei der Vorstellung von Lego-Life)

Smart Gurlz nennt sich eine dänische Firma, die mit bunten Puppen auf Segway Modellen und einer tablet app sechsjährigen Mädchen das Programmieren nahebringen will.

Nachahmung und Vorbild

Am Beispiel von Serien beschreibt der Spiegel welche Auswirkungen Verhaltensmuster auf Medienkonsumenten haben: Wird im Film Alkohol konsumiert, ahmen das die Zuschauer nach. Das gilt für Erwachsene und Kinder gleichermaßen.

Initiative Datenschutz und Schule, München

Münchner Mitglieder im Arbeitskreis Schule der Datenschutzbeauftragten bietet Besuche für München an; hier der Link zur Vorbereitungs-Seite mit weiteren Linklisten.

Unter der Überschrift „Vorbildcharakter“ lesen sich Kommentare aus dem angelsächsischen Raum über die Mediennutzung der Eltern: ein interessanter neuer Begriff taucht im Guardian („Smartphones are addictive and should carry health warning, say academics“) auf: Technoference.

Das Zeit Magazin läßt einen überwachungskritischen Vater zu Wort kommen - wie ist das nun mit der Überwachung der Schüler durch ihre Eltern?

Zum Vorbildcharakter meint der Spiegel lakonisch: Daddeln stört die Eltern-Kind-Beziehung .

ELTERNTALK bietet moderierte Gesprächsrunden für Eltern zu den Themen Medien, Konsum, Suchtvorbeugung und gesundes Aufwachsen in der Familie. ELTERNTALK richtet sich an alle Eltern mit Kindern bis 14 Jahren. Vorsicht - Kommunikation ist nicht https-Verschlüsselt!

Und hier die Soft-und Hardware zur umfassenden Überwachung der Kinder: GPS Kindtracker: Achten Sie auf Ihr Kind! Mit diesem kleinen Tracker wissen Sie immer, wo Ihr kleiner Schatz ist. Sie können sogar einen Alarm bekommen, wenn sich das Kind zu weit von zuhause entfernt, bspw. in ein fremdes Auto gestiegen ist oder gelockt wurde. Sie bekommen eine Alarmmeldung und können sofort sehen, wo das Kind ist. Genauso kann das Kind einen Notruf absetzen, wenn es sich in einer prekären Lage befindet. Schützen Sie Ihr Kind!

Gerne nehmen Eltern das wahr: I've become my daughter's stalker, schreibt eine Mutter und beobachtet jede Äußerung ihrer Tochter auf Snapchat, ihre Freunde, ihre Universität.

Möglichst früh, möglichst kontrolliert. So stellt sich Facebook den Messenger für Kinder vor.

Gesellschaft und Schule

Jahrzehntelang ist es gelungen, die Wirtschaft aus der Schule herauszuhalten, und nun hat die SZ Anlaß sich über IT Lobbyisten in der Schule zu beklagen.

Der Spiegel berichtet über Sponsoring an der Schule und zitiert René Scheppler von der Lehrergewerkschaft GEW: Vor allem IT-Firmen nutzen die Unterfinanzierung des Bildungssystems für Marketingzwecke. Sie haben erkannt, dass hier ein Milliardenmarkt erschlossen werden kann, und jetzt werden gerade die Claims abgesteckt, nach dem Motto: Wird das eine Apple- oder eine Microsoft-Schule?